Geschichte und Geschichten aus dem Dorf an der Straße    
rodinberch
 

 

Von Rodinberch bis Rothenbergen

Geschichte und Geschichten aus dem Dorf an der Straße
 

 


Herzlich Willkommen auf der Seite Rodinberch

Ein Buch von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart des hessischen Dorfes Rothenbergen wird vorgestellt

Autor findet bei Recherchen Ersterwähnungsurkunde auf Schloss Anholt

„Von Rodinberch bis Rothenbergen – Geschichte und Geschichten aus dem Dorf an der Straße“, dessen Gründung wahrscheinlich in der fränkischen Rodungsperiode um 800 n.Chr. erfolgte. Unter diesem Titel haben der Historiker Martin Ludwig und der Schriftsteller Peter Völker (beide Gründau) ein Buch von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart Rothenbergens veröffentlicht. „Bei der Spurensuche in unserem Lebensraum haben wir nicht nur interessante Erkenntnisse aus vielfältigen Quellen gewonnen, sondern auch Verschollenes zu Tage gebracht, wie die Ersterwähnungsurkunde des Dorfes aus dem 13. Jahrhundert n. Chr. auf Schloss Anholt in Nordrhein-Westfalen“, berichtet der Autor Martin Ludwig, der die Urkunde, das Lehen- und Güterverzeichnis des Rheingrafen Wolfram, wieder fand. Der ursprüngliche Name „Rodinberch“ leitet sich von „Rodung am Berge“ ab. Rothenbergen liegt rund 30 Kilometer östlich von Frankfurt an der Kinzig nahe der ehemaligen Freien Reichsstadt Gelnhausen.

Den roten Faden im Buch bildet die Straße, wurden doch die Menschen in Rothenbergen, anders als die Bewohner von Dörfern jenseits von Kriegs-, Kultur- und Handelswegen, vom Hauch der großen Geschichte gestreift“, heißt es in dem Vorwort zu dem Band. Recherchen und das Schreiben haben sich über fast drei Jahre hingezogen. Die wahre Geschichte bildet den Kern des Buches. Er wird  umhüllt von erdachten Szenen, die den Leserinnen und Lesern ein Gefühl für die jeweilige Zeit vermitteln sollen. Diese Geschichten sind frei erfunden und können nur zufällig einen Bezug zu Menschen im Dorf besitzen. „Ein solches Buch über den eigenen Geburtsort zu schreiben, war für uns eine besondere Freude“, heißt es im Vorwort weiter. Goethe habe einmal auf die Frage, was für die Erziehungen von Menschen wichtig sei, geantwortet: Wurzeln und Flügel. „Seine Gedanke haben beim Schreiben Pate gestanden“, sagt Peter Völker. „Unser Buch soll ein Beitrag zu den Wurzeln sein.“

Bei der Aufarbeitung der Geschichte des Dorfes, in dessen Gemarkung Funde aus der Frühgeschichte gemacht wurden, werden jeweils allgemeingeschichtliche Kapitel parallel gestellt. Damit soll deutlich werden, dass die Ortsgeschichte eingebettet war in die Entwicklung der Region oder des Landes bzw. des Staates. Das Buch ist mit Dokumenten und Bildern illustriert und umfasst als Hardcover-Band 193 Seiten. Der Pädagoge, Schriftsteller und Maler Hans-Melchior Schmidt (Steinau) hat darüber hinaus fünf Zeichnungen aus Dorf und Landschaft beigesteuert. Das Buch wurde in den Elbewerkstätten in Hamburg gedruckt. Dort arbeiten geistig behinderte Jugendliche unter Anleitung von Druckprofis.